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	<title>woei-site</title>
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	<description>all i wanna say</description>
	<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 16:35:58 +0000</pubDate>
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		<title>hk - m&#038;m</title>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2008 17:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woei</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
markets
when you talk about asia, you gotta talk about the food&#8230; nicht nur, weil alle möglichen gerüchte kursieren, was denn in asien/china alles gegessen wird, sondern auch aus reiner neugier und notwendigkeit haben wir die märkte abseits der riesigen nobel shopping malls von hongkong besucht.
 selbst wenn man im gut sortierten fachhandel schon viele exotische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="hawker" id="image196" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hawker.jpg" /></p>
<p><strong>markets</strong></p>
<p>when you talk about asia, you gotta talk about the food&#8230; nicht nur, weil alle möglichen gerüchte kursieren, was denn in asien/china alles gegessen wird, sondern auch aus reiner neugier und notwendigkeit haben wir die märkte abseits der riesigen nobel shopping malls von hongkong besucht.<br />
<img alt="somefruits" id="image195" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/somefruits.jpg" /> selbst wenn man im gut sortierten fachhandel schon viele exotische mühsam importierte früchte kaufen kann, findet man trotzdem fast bei jedem mal obst-shopping wieder eine unbekannte oder zumindest eine noch nie gegessene fruchtsorte. highlight diesmal: <a title="Mangostane @ wikipedia" target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mangostane">Mangostane</a> . etwas kleiner als eine kakifrucht, zu schälen und zu essen wie eine lychee. nicht mal meine verwandten in taiwan kannten die, laut ihnen (nach herumfragen) original aus japan und erst seit kurzem im restlichen asiatischen raum verbreitet.</p>
<p>eine andere sorte - für mich nicht neue, für helena schon - sind die sogenannten jambusen, die nicht mal in der netten Bildtafel Obst und Gemüse auf wikipedia eingetragen sind. auch die google bildersuche wird leider nicht fündig&#8230; wie&#8217;s schmeckt, weiss ich leider nicht mehr. allergien, you know&#8230;<br />
<img alt="somemeat" id="image197" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/somemeat.jpg" /> beim herkömmlichen fleischer haben wir keine besonderen überraschungen erlebt. ente wird hier etwas mehr verzehrt als bei uns - pekingente, eh klar. das fleisch wird nur noch eher als tier verkauft. man hat wege gefunden um so ziemlich alles von jedem tier für den menschen verzehrbar zu machen. die hühnerkrallen sind wahrscheinlich den meisten ein begriff. mein highlight heuer: hühnerärsche/-after. nicht wirklich zum weiterempfehlen&#8230;</p>
<p>auch interessant, dass bei fleischgerichten öfters mal der kopf des tieres (zb bei der ente) mitserviert wird. mehr als daran herumnagen kann man da nicht. es dient eher als beweis, dass das fleisch wirklich von einem/dem tier stammt. hühner kann man auch zu hauf noch lebend kaufen und sie erst kurz vor dem essen schlachten, natürlich damit das fleisch so frisch wie möglich ist. für die weniger geübten hobbymetzger gibt es natürlich die variante, die noch lebendige zutat vorort und vor den eigenen augen zerlegen zu lassen.</p>
<p><img alt="somefish" id="image193" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/somefish.jpg" /> das frischegebot gilt natürlich auch für fisch und meeresfrüchte, wie man von diesem bild vlt nicht vermuten würde. (fisch zählt hier übrigens auch zu meeresfrüchten). hier kriegt man alles, was sich im meer so bewegt. seepferdchen eher nur als medizin, aber sonst gibts seegurken, seeigel, alle möglichen krabben und muscheln. große fische, haifische, kleine fische die man als ganzes isst, und ganz kleine fische - oft kleiner als 1cm - als fischige würze für ei- oder gemüsegerichte.<br />
<img alt="someturtle" id="image198" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/someturtle.jpg" /> auch die sind hier nicht zum anschauen oder als haustier zum verkauf&#8230; eins der wenigen tiere, die ich wahrscheinlich nicht essen könnte.<br />
<img alt="someeel" id="image192" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/someeel.jpg" /> das sind zwar auch aale, hab ich aber noch nie gegessen. eine kleinere und kürzere variante von den 1.5m langen aalen, die man öfters mal beim japaner gegrillt, in der suppe oder in einer konserve bekommt.</p>
<p><img alt="somefrog" id="image194" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/somefrog.jpg" /> auch eine meeresfrucht???<br />
<strong>mates</strong></p>
<p><img alt="fewmates" id="image201" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/fewmates.jpg" /> sie sind so bekannt, dass sogar der reiseführer einen eintrag für sie bereitstellt. nicht jetzt die vier mädls da oben, sondern die mates, wie sie in hongkong generell genannt werden. hauptsächlich indonesische/philippinische gastarbeits-haushaltsgehilfen, wie sie hier in fast jedem haushalt vorkommen. auch in taiwan gibt gibt es sie, nur nicht in der masse. taiwan bietet staatlich gestützte programme, die es die es diesen frauen erleichtern, für 3 jahre bei irgendeinem haushalt auszuhelfen oder meistens eigentlich die komplette arbeit zu machen.</p>
<p>in hongkong gibt es so viele von ihnen, dass man sonntags, an ihrem freien tag, ohne übertreibung rieeeeeesige ansammlungen antrifft.</p>
<p><img alt="somemates" id="image199" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/somemates.jpg" /> einer der großen versammlungsorten is der offene groundlevel der bekannten hsbc bank mitten in central. auch wenn es derbe nach einem zoobesuch klingt, haben wir beschlossen uns das spektakel anzuschauen. eine enorme ansammlung an kleinen frauen mit halber piknik ausrüstung erzeugt natürlich auch einen gewissen lärmpegel. lustigerweise hört sich das an wie das gezwitscher von einem enormen vogelschwarm an, die akkustik unter dem wuchtigen wolkenkratzer tut da natürlich seines dazu. laut mrt war an dem tag aber nicht die gewohnte menge an mates anzutreffen, weshalb wir auf schnappschuss-suche einfach weiter dem gehör folgten.<br />
<img alt="blondemate" id="image200" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/blondemate.jpg" /> und voilá! etwas weiter  entfernt auf einem gesperrten straßenabschnitt im statue square hat es die mehrzahl hinverschlagen.<img alt="mateheads" id="image202" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/mateheads.jpg" /> der grund dafür eine messe mit gospelchor und kameraübertragung auf einer nicht zu verachtend großen bühne. Amen! <img alt="matesup" id="image205" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/matesup.jpg" /><img alt="matesgathering" id="image203" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/matesgathering.jpg" /> und ich glaub, wir hatten besondres glück, denn the leader himself. wie uns eine vor glück fast weinende frau erklärte ist heute angekündigt. als als der herr im rosafarbenen anzug die bühne betritt ist die stimmung besser als auf den meisten konzerten&#8230;<img alt="matesreason" id="image204" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/matesreason.jpg" />
</p>
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		<title>hk - homebase</title>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2008 14:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woei</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[schon mal im 18ten stock gewohnt? ha, wir jetzt schon!! man muss nur (indirekt) die richtigen leute kennen. martins vaters freund hat uns ne nette ca 45qm wohnung (was für hk verhältnisse ziemlich gross ist) mitten im zentrum gratis für ne woche als zuflucht und wohnhöhle zur verfügung gestellt. abends angekommen war die höhe wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>schon mal im 18ten stock gewohnt? ha, wir jetzt schon!! man muss nur (indirekt) die richtigen leute kennen. martins vaters freund hat uns ne nette ca 45qm wohnung (was für hk verhältnisse ziemlich gross ist) mitten im zentrum gratis für ne woche als zuflucht und wohnhöhle zur verfügung gestellt. abends angekommen war die höhe wirklich respekteinflößend. getrennt von dünnen wänden und fensterchen sich rauslehnen und schaun&#8230; <img alt="fortune_nightstreet" id="image187" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/fortune_nightstreet.jpg" /><img alt="fortune_nightshot" id="image186" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/fortune_nightshot.jpg" /> da war nichts zu mekkern an der wohnung. man muss wissen, die ist von uns neu bezogen worden. schöner renovierter parkett boden, neue küche und ikeamöbel, aircondition in jedem raum, ein paar freie wlan spots, mehr kann man sich in hongkong central wirklich nicht wünschen. die 2 zimmer haben wir nur zum schlafen verwendet. füsse vom ewigen herumlaufen auskurieren und körper wieder auf normaltemperatur bringen, dazu war das wohnzimmer da. <img alt="fortune_wohnzimmer" id="image190" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/fortune_wohnzimmer.jpg" /> am beliebtesten war natürlich der immerkühle boden zum sitzen. freundlicherweise hat der bekannte uns auch seine mate (so wurden hier die meist philippinischen haushaltsgehilfen genannt) vorbeigeschickt, die unser bisschen an unordnung in ein perfektes serviced-hotelzimmer verwandelt hat.</p>
<p>was will man mehr? <img alt="fortune_viewupper" id="image189" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/fortune_viewupper.jpg" /><img alt="fortune_viewlower" id="image188" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/fortune_viewlower.jpg" />
</p>
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		<title>hong kong - first impressions</title>
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		<pubDate>Sat, 24 May 2008 14:16:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woei</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[postbloggin hongkong&#8230;
 nach dem ausstieg in hongkong central ist das so der erste eindruck, der einen zusammen mit der 95%igen luftfeuchtigkeit und 32° im schatten umwirft. massen an menschen ist man vielleicht gewohnt, aber wahrscheinlich selten auf einer derart winzigen fläche. auch wenn hongkong island künstlich verbreitert wurde, und alle häuser schlanke wolkenkratzer sind, bleibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>postbloggin hongkong&#8230;</p>
<p><img id="image184" alt="scrapers_reflect" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/scrapers_reflect.jpg" /><img id="image182" alt="scrpaer_schlucht" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/scraper_schlucht.jpg" /><img id="image180" alt="first_masses" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/first_masses.jpg" /> nach dem ausstieg in hongkong central ist das so der erste eindruck, der einen zusammen mit der 95%igen luftfeuchtigkeit und 32° im schatten umwirft. massen an menschen ist man vielleicht gewohnt, aber wahrscheinlich selten auf einer derart winzigen fläche. auch wenn hongkong island künstlich verbreitert wurde, und alle häuser schlanke wolkenkratzer sind, bleibt trotzdem kein platz dazwischen. auf strassen, in central selten mehr als 2 spurig, schieben sich busy shopping people, ansässige und touristen, dahin. reicht nicht, dass man sich enganschmiegend bewegt und aus jeder wohnung eine aircondition rausbläst und bei der masse an wohnungen die hitze multipliziert wird, es ist nochdazu alles am hügel. <img id="image183" alt="scrapers_hillup" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/scrapers_hillup.jpg" /> steiler und enger als in lissabon, geht man nicht nur steile strassen entlang. als fussgänger kann man meistens als anstrengende abkürzungen stufen zwischen den häuserschluchten nehmen. die luxus- und eingeweihten varianten sind wege durch häuser durch: im erdgeschoss rein, im 6ten aussteigen und damit in der nächst höheren strasse landen - sehr angenehm mit aircondition. die abkürzungen haben wir aber erst gegen ende hin ausgemacht, da war man das gehen eh schon gewohnt&#8230;</p>
<p>ansonsten war schön ostasiatisch, wie man sichs vorstellt. <img id="image181" alt="firstglimpsetypo" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/firstglimpse_typo.jpg" /><img id="image179" alt="first_dimsum" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/first_dimsum.jpg" /><img id="image178" alt="first_bamboostruct" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/first_bamboogitter.jpg" /> nur von den bambusgerüsten habe ich gedacht, sie seien nur mehr ein gerücht aus der vergangenheit, da in taiwan nicht mehr in verwendung. hongkong baut jedoch noch immer jedes einzelne hochhaus damit
</p>
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		<title>taiwan pt1. - maokong</title>
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		<pubDate>Fri, 23 May 2008 18:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woei</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[während martin hier zum xten mal sein neues schnäppchen vom nachtmarkt - die grüne LED gürtelschnalle - programmiert, hier noch schnell ein nachtrag zu taiwan.
maokong
gerade für doch manchmal auf der piste fahrende menschen aus den alpen mag das nicht so spannend klingen: an den stadtrand von taipei fahren um dort mit gondeln den nächsten hügel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>während martin hier zum xten mal sein neues schnäppchen vom nachtmarkt - die grüne LED gürtelschnalle - programmiert, hier noch schnell ein nachtrag zu taiwan.</p>
<p><strong>maokong</strong></p>
<p>gerade für doch manchmal auf der piste fahrende menschen aus den alpen mag das nicht so spannend klingen: an den stadtrand von taipei fahren um dort mit gondeln den nächsten hügel zu erklimmen. die insulaner finden das ansich aber schon ziemlich spannend. an der talstation stehen unter der woche die seniorenausflügler schlange, sehen sich die merchandise schlüsselanhänger und plastikspiel gondeln an und sind etwas unbeholfen beim einsteigen in die etwas langsame bergbahn. <img id="image174" alt="taipei_gondola" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/taipei_gondola.jpg" /></p>
<p>was die ganze fahrt aber dann für den standardmitteleuropäer wieder interessant macht ist der ausblick. man fährt wirklich lange über 3 vollverwucherte täler dahin. unter einem ein undurchdringliches pflanzenmeer an subtropischen gewächsen, die uns höchstens an überdimensionale topfpflanzen erinnern. innerhalb von minuten entkommt man dem großstadt geräuschpegel und geruch und lässt sich von aus dem gondellautsprecher tönendem vogelgetschwitscher ein lullen&#8230;<img id="image173" alt="subtrop_landscape" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/subtrop_landscape.jpg" /><img id="image170" alt="kindafields" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/kindafields.jpg" /> <img id="image172" alt="somemore_land" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/somemore_land.jpg" /> nach hinweggleiten über ein paar einsame teebauern hütten und anderer mikrolandwirtschaftlicher gründe landet man nicht wie vermutet in der absoluten wildnis sondern an einer bergstation mit ein paar gutbesuchten hütten und ständen rundherum. diese verdienen ihr geld mit essen - was sonst in taiwan?</p>
<p><img id="image171" alt="lonesome_strawhat" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/lonesome_strawhat.jpg" />macht man sich allerdings die mühe und wandert ein wenig der bergstrasse entlang weg (oder nimmt den gratis minishuttle bus der dort herumfährt) kommt man zu einem tempel, einem tee museum - das zu mittag nicht besetzt aber trotzdem offen ist - und ein paar teehäusern. diese bieten meistens natürlich auch essen, aber wichtiger ein sortiment an tee, das professionelle teetrinkgeschirr dazu und eine (dach)terrasse mit ausblick über die hügel und täler bis nach taipei. so blöd es klingt, ein schöner ort zum seele baumeln lassen. auch wenn man in gefahr läuft so viel tee zu trinken, dass sogar einem routinierten kaffetrinker das teein dann abends probleme macht beim einschlafen&#8230; <img id="image175" alt="teatea" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/teatea.jpg" /><img id="image176" alt="tpe_view" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/tpe_view.jpg" />
</p>
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		<title>taiwan pt.1 - familybiz</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2008 15:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woei</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[der 5 tage verfrühte abflug nach asien hatte, wie einpaar schon mitbekommen hatten, familiäre gründe, der einen aufenthalt in taipei - vor der eigentlichen hongkong und taiwan reise - benötigten. mein großvater ist im stolzen alter von 96 jahren nicht mehr auf erden und (fast) die komplette großfamilie ist deswegen zusammengekommen .
Anreise
der hinflug hat nichts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>der 5 tage verfrühte abflug nach asien hatte, wie einpaar schon mitbekommen hatten, familiäre gründe, der einen aufenthalt in taipei - vor der eigentlichen hongkong und taiwan reise - benötigten. mein großvater ist im stolzen alter von 96 jahren nicht mehr auf erden und (fast) die komplette großfamilie ist deswegen zusammengekommen .</p>
<p><strong>Anreise</strong></p>
<p>der hinflug hat nichts spannendes mit sich gebracht. selbst der kurze zwischenstopp in abu dhabi war mehr als unspannend. der ausblick beim anflug legte die latte schon nicht besonders hoch. <img alt="abudhabi" id="image157" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/abudhabi.jpg" /> das onboard entertainment war auch schon mal interessanter. anflug auf taipei frühmorgens schürte dann schon mehr vorfreude auf ein feines asien. <img alt="flightwing" id="image162" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/flightwing.jpg" /></p>
<p>ankunft taipei airport um 6.30 - checkout, baggageclaim, busfahrt - bis ich dann so um halb 9 endlich am ziel, opas wohnung, angekommen war, war mein energielevel schon recht weit im boden. vielleicht kann mans auch einfach jetlag nennen. die haustür hat aber nicht nur, wie vermutet, meine tante geöffnet, sondern gleich 3 cousins und das wohnzimmer war gesteckt voll mit allen möglichen verwandten von jung bis alt. teilweise schon 17 jahre nicht mehr gesehen und ähnliche überraschungen. bis man da alle mal am richtigen titel (=verwandtschaftsgrad) gerufen hat - was so die traditionelle art der begrüßung älterer ist (man muss wissen, ich bin einer der jüngsten großfamilienmitglieder), ist schon ne zeit verstrichen. kurz was essen und trinken und was luftigeres anziehen, da es doch so 28 grad hat.</p>
<p>und dann gings los, ha. es war ein schöner schrein für großvater aufgebaut, 3 so-art-nonnen, vielleicht auch ein bisschen zu vergleichen mit klageweibern (technisch gut ausgerüstet, jede mit mikro und verstärker) waren auch hier, 76 seitige heftchen voll mit chinesischen zeichen die ich nicht lesen kann und los gehts. beten. eine stunde, dann 10 minuten pause, dann weiter, dann wieder kurz pause, stehen wird schon schwierig, weiterbeten, vom text versteht man genausowenig wie am anfang, kurze pause, weiterbeten, einfach versuchen mal mitzuschaun, in welcher spalte vom gebet man eigentlich steht, beten, beten, pause, ein paar hiesige cousins verabschieden sich, wassertrinken, weiterbeten&#8230; das ganze spektakel mit trancenahen gesängen dauerte von 9 bis halb 1. <img alt="altar" id="image158" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/altar.jpg" /></p>
<p>und dann gings gleich weiter ins essen, was sonst. in taiwan wird immer gegessen, vor allem mit bekannten und nochmehr mit verwandten und sowieso, wenn man sich lang nicht mehr gesehen hat. <img alt="familybusiness" id="image160" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/familybusiness.jpg" />  und so hab ich dann den ganzen restlichen tag mit essen, reden, snacks zu mir nehmen, erzählen, teetrinken, neuigkeiten austauschen - familienbusiness halt. verbracht. bis es mich um 5 ins bett geschleudert hat - hello jetlag - um um 8 wieder zum abendessen aufzustehen. mahlzeit!</p>
<p><span style="font-weight: bold">das eigentliche spektakel</span></p>
<p>&#8230;ging am nächsten tag um 6 in der früh los. um 5 werden mal alle aufgeweckt - was nicht so schwer ist, wenn sich je eine familie in einem der 3 schlafzimmer kuschelt. weitere kleinfamilien kommen von irgendwelchen hotels oder direkt vom flughafen an, verneigen sich kurz vor dem altar und sagen allen hallo. bis dann 2 kleine reisebusse und ein wagen für den transport von großvaters geist, foto und noch ein paar buddhistischen symbolen, von denen ich nicht weiss, was sie bedeuten, ankommen und uns zum ersten ort der begräbnis zeremonie fahren. dort bekommt mal jeder eine schwarze kutte und nach langem ankleiden und kuttentauschen erklärt der organisator das prozedere der nächsten stunden. <img alt="relavitesinblack" id="image165" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/relativesinblack.jpg" /> (irgendwie matrixstyle&#8230;)</p>
<p>details auszuführen wär ein bisschen viel zu tippen. ausserdem wusst ich bei vielen sachen nicht genau, warum wir das machen mussten, was wir gemacht haben - aber ich war sicher nicht der einzige! es wurde viel gebetet, speisen geopfert, häupter verneigt. viel in kleingruppen nacheinander zelebriert, natürlich dem alter und der generation nach. <img alt="firstgen_praying" id="image161" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/firstgen_praying.jpg" /> zwischendurch wurde die gesamte großfamilie von taipei city zum friedhof gebracht. ca eine stunde entfernt und mit einer schönen aussicht für die im grab ruhenden. <img alt="funeralrow" id="image163" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/funeralrow.jpg" /> nachdem den verwandten bekannt war, dass ich irgendwas mit medien mache und ne nette kamera habe, wurde ich zum photograph ernannt und war dann zunftgemäß damit beschäftigt herumzuwuseln und gute bilder zu finden, wenn ich gerade nicht in irgendwelche rituale verwickelt war, da ich als 2te generation mit väterlicher abstammung + männlich in der familienhierarchie doch nicht so weit unten liege. <img alt="burningmoney" id="image159" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/burningmoney.jpg" /></p>
<p>lang wars, aber beeindruckend wars. mein erstes buddhistisches begräbnis. eigentlich überhaupt die erste buddhistische zeremonie, zum miterleben. außerdem doch lustig, wieder mit den cousins zu quatschen, zu sehen, wie manche gealtert sind, oder die nachkommende generation seit meinem letzten besuch in die höhe geschossen und irgendwie mehrgeworden sind.</p>
<p>bis auf einen größeren ausflug - which is still to be blogged - bin ich sonst eher, wenn nicht grad am essen oder reden, herumgestreunt um das wetter zu geniessen, sich wieder ein bisschen einzugewöhnen und gelegentlich mal die kamera auszupacken. <img alt="sittinasides" id="image166" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/sittinasides.jpg" /> <img alt="sometypo" id="image167" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/sometypo.jpg" /> <img alt="stadtluft" id="image168" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stadtluft.jpg" /> hello taipei, lang nicht mehr gesehn - und geschnuppert&#8230;
</p>
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		<title>shanghighlights #1</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 17:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woei</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[auch wenn wir verdammt viel gearbeitet haben, wir haben nicht nur gearbeitet&#8230;obwohls am anfang nicht so ausgesehn hat, war doch noch etwas zeit, um stadtluft zu atmen.
das erste war nur ein kleines light. das erste mal, dass wir es überhaupt irgendwohin schafften. nach der arbeit wurde beschlossen, wir können uns nicht schon wieder einzeln in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>auch wenn wir verdammt viel gearbeitet haben, wir haben nicht nur gearbeitet&#8230;obwohls am anfang nicht so ausgesehn hat, war doch noch etwas zeit, um stadtluft zu atmen.</p>
<p>das erste war nur ein kleines light. das erste mal, dass wir es überhaupt irgendwohin schafften. nach der arbeit wurde beschlossen, wir können uns nicht schon wieder einzeln in die hotelzimmer verkriechen, vor dem laptop sitzen und mit zuhause telefonieren. was liegt also näher als ins hofbräuhaus zu gehn, das einzige ding, das in unserer nähe nach lokal aussieht. unsre hotelbar hat um halb 9 geschlossen und ansonsten war die drei langen blöcke zwischen museum und hotel auch rein gar nix&#8230; <img id="image94" alt="hofbraeuhaus_shanghai" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hofbraeuhaus.jpg" /> schon komisch genug, in shanghai in ein hofbräuhaus zu gehn. innen war alles auf schön bayrisch hergerichtet, holzverkleidung, krüge, ein riesiges bierzapfbräudings und ein livemusikpärchen in trachten, das wohl keine lust hatte für uns als einzige gäste zu spielen.</p>
<p>weit komischer daran - abgesehen davon, dass ein paardl weisswürste ca 6 euro kosteten - war die restliche bedienung. <img id="image136" alt="highlight_hofbaeubedienung" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_hofbraeubedienung.jpg" /> keine ahnung, wie wohl sich die jungs und mädls (hat nach studenten ausgesehn) darin wirklich gefühlt hatten. die burschen trugen ihre lederhosen eher im baggypantstyle. offensichtlich ist trachtenmode nicht für asiatischen körperbau geschaffen&#8230;</p>
<p>ein kleines persönliches highlight: nach getaner arbeit, vor dem täglichen ins hotel verziehen, haben wir immernoch dem mini-store ums eck einen besuch abgestattet. die anderen für snacks und bier. ich für grünen tee. konnte nicht wiederstehn, das riesensortiment an instantnoodles zu probieren - es hat ja jeder einen wasserkocher im zimmer.<br />
hungrig im zimmer angekommen musst ich allerdings feststellen, dass keine stäbchen vom hotel zur verfügung gestellt wurden. und fingerfood ist so eine noodlesoup auch grad nicht. also hungrig in den schlaf weinen und nächsten abend stäbchen im store kaufen.</p>
<p>aber, ha, am nächsten abend, siehe da: <img id="image137" alt="highlight_noodlesnack" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_noodlesnack.jpg" /> jaja, die kleinen freuden des lebens</p>
<p>einer you-must-have-done empfehlung des reiseführers zum bezirk pudong sind wir gefolgt, ein paar tage nach dem verzweifelten versuch etwas zum gemütlich zusammensitzen nach der arbeit zu finden. jin mao - ich dacht immer, dass das übersetzt die goldene katze heisst, falsch gedacht. im 86 und 87ten stock gibt es eine bar mit dem klingenden namen &#8216;cloud 9&#8242;. projektmama manu hat vom ersten tag weg davon geredet und blinkte kurz vor arbeitsschluss jeden mit großen augen an - rippenkick: gemma ins hyatt? (das gebäude beherbergt ein hyatt hotel.) <img id="image138" alt="highlight_hyatt" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_hyatt1.jpg" />  auch wenn uns die 12euro mindestkonsumation (noch ohne steuern) mal ordentlich schlucken ließen, hat manu uns dort schnell reinbuggsiert. da wir so scharf auf einen sitzplatz waren, hatten wir dann eigentlich recht wenig von der aussicht. in einer ausbuchtung in der wand sitzend schlürften wir unsere cocktails, ich hatte meinen kleinsten schockokuchen ever, und waren vor den uninteressanten gesprächen von deutschen und amerikanischen nobeltouristen geschützt. gelegentlich fragten wir uns, was denn der maskierte typ mit den karten in der hand da wohl zutun hat, der immerwieder zwischen den leuten herumschlich&#8230;</p>
<p>um 2 war dann schluss mit lustig und dezent rausschmiss. die kellnerin machte uns freundlich drauf aufmerksam, dass wir das mindestpensum an umsatz für 4 personen noch nicht erreicht hatten und ob wir einfach mehr bezahlen, oder lieber noch was trinken wollen. nachdem ich als einziger genug konsumiert hatte, durften sich die anderen zu dritt an einem schnellen cocktail abplagen, bevor wir uns schnell auf den weg raus gemacht haben. unter anderm weil wir eine gefälschte banknote in die rechnung gesteckt hatten (20rmb) den flo ein paar tage davor im fakemarket als retourgeld bekommen hat.</p>
<p>wir konnten uns es aber nicht nehmen noch, wie jeder ander wohl auch, fotos aus dem fenster zu machen. auch wenn diese um die uhrzeit recht unspannend ausfallen, da shanghai die hochhauslichter um 11.00pm abdreht. trotzdem. wir haben mal aus einem 87 stockwerk rausgeschaut. <img id="image139" alt="highlight_hyatt2" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_hyatt2.jpg" /></p>
<p><img id="image140" alt="highlight_hyatt3" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_hyatt3.jpg" /> was wir erst später erfahren haben: das spezielle an dem gebäude: irgendwo kann man im inneren 30 stockwerke auf eine hotellobby hinunterschauen. (ob sich wohl schon mal eine verzweifelte seele auf das klavier runter hat fallen lassen?) und der mann in der maske hat allerlei zaubertricks auf lager, die er gerne präsentiert, falls einem der gesprächsstoff ausgeht&#8230;</p>
<p>durch eine notgedrungene arbeitspause für uns (weil die räumlichkeiten noch nicht fertig für die installation der ganzen technik war) wurden wir zum ersten mal an die innenstadt losgelassen. die festivalorganisation war so freundlich oder besorgt, dass sie uns einen volunteer zur verfügung stellten, der uns einen vormittag sicher durch die stadt geleiten sollte. hatte noch aufgeschnappt, wie ihr auf chinesisch aufgetragen wurde, uns viele menschen zu zeigen, das würde uns gefallen, weil wir uns schon beschwert hatten, dass in pudong keine menschenseele zu sehen sei.</p>
<p><img id="image141" alt="highlight_subway" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_subway.jpg" />also erst mal ab in die ubahn (und dadurch sofort jegliches gefühl für richtungen vernichten) und staunen, dass die anzeige wirklich auf die sekunde genau stimmt.</p>
<p>tja, und hier warn sie. zumindest ein kleiner teil der 16millionen, die in shanghai wohnen sollten. <img id="image142" alt="highlight_menschen" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_menschen.jpg" /></p>
<p>und apropos, arbeitskraft kostet nix. <img id="image143" alt="highlight_fussgaengerregelung" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_fussgaengerregelung.jpg" /> diese herrn warn nicht etwa für die autos zuständig, sondern mussten drauf schaun, dass die fußgänger nur dann losmarschierten, wenn die ampel auch wirklich grün war.</p>
<p>unser eigentliches ziel befand sich irgendwo in einem dieser türme. <img id="image144" alt="hightlight_tuerme" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_tuerme.jpg" />  für elektroniknahe menschen wie uns gabs da ein kleines paradies in form eines vierstöckigen markets, gefüllt mit kleinen läden die alles anbieten, was man sich so rund um pc und telekommunikation wünschen kann. <img id="image146" alt="hl_gamepads" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_gamepads.jpg" /> während sich die lokale bevölkerung scheinbar nur massenweise die playstation portable kauften, waren wir eher auf schnäppchen jagd. was gar nicht so leicht war, weil alle originalteile sowieso gleichviel kosteten wie bei uns. flo machte den glücksgriff ein gefaktes nokia bluetooth headset in der größe von einem fingernagel um 16 euro zu erstehen (und es funktioniert). ich hab mich, ebenfalls um 16 euro, über einen 4fach vgasplitter gefreut, von dem ich bis jetzt noch nicht weiss, ob er funktioniert.</p>
<p>zum glück haben wir uns nicht ewig in dem techikwahnsinn aufgehalten und konnten auch noch was von einem alten erhaltenen teil der stadt sehen. anscheinend mussten nette geschäftsleute aus hongkong dieses viertel aufkaufen um es davor zu bewahren, von shanghai niedergerissen und mit ein paar hochhäusern ersetzt zu werden. jetzt isses erhalten und offensichtlich restauriert und ne teure touristenfalle in sachen restaurants und bars&#8230; <img id="image147" alt="highlight_gaesschen" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_gaesschen.jpg" />  <img id="image148" alt="highlight_allee" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_allee.jpg" /> fast wie aus einem film, oder?</p>
<p>am meisten haben wir uns wohl gefreut, den täglichen lunchboxes zu entkommen, die uns jeden tag 2mal ohne gnade verabreicht wurden. mag sein, dass diese sehr nahe am echten chinesischen leben sind, trotzdem gibt es größere gaumenfreuden - wie im falle dieses mittagessens lekkere japanische fastfood nudelsuppen. stylischer alter japaner inklusive. <img id="image149" alt="highlight_japanisch" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_japaner.jpg" /></p>
<p>zu guter letzt noch ein paar eindrücke.</p>
<p><img id="image150" alt="highlight_treter" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_treter.jpg" /> <img id="image151" alt="highlight_baustelle" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_baustelle.jpg" /> <img id="image152" alt="highlight_mittagsschlaf" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_mittagsschlaf.jpg" /> <img id="image153" alt="highlight_locken" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_locken.jpg" /> <img id="image154" alt="highlight_delicake" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hl_delicake.jpg" />
</p>
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		<title>exhibit</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 23:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woei</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[das war jetzt natürlich etwas fies, nur versprechen über weitere postings geben, und so lange nix posten. dafür hatte ich genügend zeit, um den persönlichen shanghai-foto-count auf über 1000 raufzutreiben und nicht nur das museum von innen sondern auch die stadt abzulichten - und nebenbei auch zu besuchen.
aber zuerst zurück in die gewohnten gefilde: das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das war jetzt natürlich etwas fies, nur versprechen über weitere postings geben, und so lange nix posten. dafür hatte ich genügend zeit, um den persönlichen shanghai-foto-count auf über 1000 raufzutreiben und nicht nur das museum von innen sondern auch die stadt abzulichten - und nebenbei auch zu besuchen.</p>
<p>aber zuerst zurück in die gewohnten gefilde: das museum und unsere ausstellung.<img id="image110" alt="stm_room2_start" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_room2_start.jpg" /><img id="image111" alt="stm_room3_start" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_room3_start.jpg" /></p>
<p>ca. so haben die gesamten 3000m² ausstellungsfläche ausgesehn, als wir etwas weniger als 2 wochen vor der eröffung (19. okt) dort angekommen sind. manu und erwin waren als vorhut schon eine woche vor uns angekommen, um die horden an arbeitstrupps in ihrer arbeitswut zu bändigen. <img id="image112" alt="manu" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/manu.jpg" /><img id="image113" alt="erwin" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/erwin.jpg" /> beide mal in einer entspannten minute abgelichtet: gemütlich um 1 uhr nach der arbeit beim gute nacht bier vom convenient store neben an. es ist deshalb so grün, weil wir es uns (inklusive der künstler) auf den stufen vor dem hotel gemütlich machen mussten, da die hotelbar schon ab halb 10 den dienst verweigert&#8230;</p>
<p><img id="image114" alt="schatten" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/schatten.jpg" /> hier eine ganz spezielle art der arbeitswütigen - man kann es ihnen förmlich vom gesicht ablesen. wir nannten sie nur liebevoll &#8220;schatten&#8221;. da ihre aufgabe es sein wird, die ausstellung zu betreuen, wenn wir mal weg sind, hirschten sie schon die ganze zeit auf der baustelle herum um alles zu verstehen um danach mit der technikschlacht umgehen zu können. schatten hießen sie deshalb, weil sie mit vorliebe 30cm hintern einem standen und über die schulter schauten, was man denn so macht. auch wenns - im falle von der kathi - 4 mal ubuntu installieren war. keine ahnung, wer diese truppe eingekauft hat, aber besondere hilfe waren die nicht.</p>
<p>story 1: es galt, 25 mikrophone nach einem cad plan im raum zu verteilen, auf stativen aufzustellen und richtig zum mixer zu verkabeln. erwin schafft es dem mit der hellen weste an (mein liebling von ihnen, und wahrscheinlich auch der leader unter ihnen). zwei stunden später sieht er vier bei einem mischer herumstehen und in die luft schauen. auf dezentem nachfragen heisst es, sie diskutieren grad&#8230;</p>
<p>am nächsten tag stehen natürlich noch keine mikrophone. aber es heisst, sie machen das gleich. ich sage: in einer stunde bitte! - kein problem, in einer halben stunde sind sie fertig. wow! wie geht das? sie haben sich verstärkung geholt!!! zu zwanzigst hirschen sie im raum herum und stellen innerhalb von einer halben stunde die mikrophone irgendwo auf. <img id="image115" alt="stm_schattenmikrofonieren" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_schattenmikrofonieren.jpg" /></p>
<p>schön wärs gewesen, wenn dann mikrophone und kabel und das routing am mixer noch getestet gewesen wären&#8230;</p>
<p>story 2: ein beamer hängt an der decke, das vga kabel hängt wild herunter. der task ist einfach das kabel an der decke entlang bis zur wand verlegen, die wand runter und wieder zu den computern. herr schatten in der grauen weste schätzt professionell die situation ein, blickt zu seinem arbeitspartner und sagt auf chinesisch: da brauchen wir ne leiter. - sein kollege nickt. - schatten no.1 dreht sich zu uns: we need a ladder&#8230; <img id="image116" alt="stm_schattendenken" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_schattendenken.jpg" /></p>
<p>aber man darf auf keinen fall nur schimpfen. selbst wenn die leute der betreuungsfirma, der hardwarefirma und der kabelfirma etwas doof waren, es gab ja noch die projektorfirma, die stromleute, die dekorateure, die printaufklebetruppe, die projektionsflächenprovider, die maler, die teppichleger, die tischler,&#8230; ziemlich unüberschaubar, was an leuten herumgelaufen ist. in dem fall hatte das chinesische hierarchiedenken durchaus einen vorteil: man musste sich immer nur einen von ihnen merken, nämlich den leader. jeder trupp hat einen leader, und ein paar truppen zusammen haben wieder einen höheren leader, und so gehts dahin. wenn dann einer von einem trupp ein problem mit einem von einem anderen trupp hat, muss das erst mal über alle leader bis zum größten gemeinsamen nenner und dann wieder zurück.</p>
<p>der nachteil daran. man kommt nie dazu, mit leuten zu sprechen, die nicht schon irgendwie eine kleine führungsposition bekleiden (ich wollt nicht gemeines volk schreiben, das klingt so heftig)</p>
<p>im endeffekt sind wir ja eh rechtzeitig fertiggeworden. es ist niemand verletzt worden, es schaut schön aus. es is kein gröberer schaden entstanden an dem nicht wir schuld gewesen wären (flo hat zwei kabel vertauscht und ein 600euro gerät ist flötengegangen&#8230;)</p>
<p><img id="image117" alt="stm_baustimmung" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_baustimmung.jpg" /></p>
<p>wenn ich nicht gerade mit übersetzen oder dokumentieren beschäftigt war, hatte ich die feine aufgabe, mit den mitsubishi leuten herumzulaufen und das aufstellen und einrichten der projektoren zu &#8220;überwachen&#8221;. und es waren ziemlich viele projektoren, irgendwas über 50. klingt jetzt vielleicht nach ein zwei stunden arbeit, aber zu meiner verteidigung muss ich sagen, dass wir da die üblichen probleme hatten: defekte kabel, keine leiter, der fernbedienungsmann verschwunden, die projektoren waren festgeschraubt und es gab keinen lensshift&#8230; aber es war lustig mit denen (leider kein foto da) sie haben mir mit mühe beigebracht, was projektor auf chinesisch heisst - das wollte nämlich einfach nicht in meinen kopf (tou in dsji) und ich haben ihnen dafür beigebracht, dass ein vga splitter splitter heisst und nicht switch.</p>
<p>stolzes detail am rande. mein installation war die erste, die dort funktioniert hat. *stolz*<img id="image118" alt="stm_archivewall" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_archivewall.jpg" /> und es war auch die einzige, die keine erwähnung im ausstellungskatalog hat. *grml*</p>
<p>interessant auch noch die story mit dem rindenmulch&#8230; <img id="image119" alt="stm_rindenmulch" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_rindenmulch.jpg" /> es wurde ja lange debattiert, denn anfangs hieß es einfach, in china gibts sowas wie rindenmulch nicht. plötzlich doch - wir kriegen &#8216;woodchips&#8217; und alles war gut. lasterweise von dem zeug wurden angefahren und eine heerschar an arbeitern breitete das zeug in der riesen halle aus. hat wirklich gut ausgeschaut, außerdem interessant, über so einen weichen ausstellungboden latschen. nur sabrina - praktisch unsere leaderin - hat der waldgeruch nicht so gefallen. sie fand, es stinkt.</p>
<p>naja, am nächsten tag in der früh dann: der rindenmulch muss weg. irgendeiner obrigkeit ist eingefallen, dass das zeug brennen könnte - und ausserdem stinkts.</p>
<p>also rindenmulch raus - steine rein. an stelle der arbeiter wär ich mir wahrscheinlich recht verarscht vorgekommen. vielleicht haben sie sich das eh gedacht, wir hatten ja nicht gelegenheit mit ihnen zu reden&#8230;<img id="image120" alt="stm_rindenmulch_raus" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_rindenmulch_raus.jpg" /></p>
<p>noch ne witzige story von der kabelfirma: wir haben 2 3er verteiler (strom) bestellt. zurück kam dann etwas nun-tschakko ähnliches. 2 3erverteiler, die zusammen an einem 30cm kabel hingen. also an beiden enden. hab leider kein foto davon.</p>
<p>wie gesagt, häppi end. alles is rechtzeitig fertig geworden. und die zwei räume von dort ganz oben im post schaun jetzt so aus: <img id="image121" alt="stm_room2_end" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_room2_end.jpg" /> <img id="image122" alt="stm_room3_end" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_room3_end.jpg" /></p>
<p>die grün gelben mädchen sind übrigens das pendant der hiesigen orangen infotrainern im aec. nur das die alle gratis arbeiten. hatte mal die zweifelhafte ehre, ca 40 von denen in meinem brüchigen chinesisch eine einführung in zwei installationen zu geben. schon ein komisches gefühl von ganz vielen kleinen uniformierten chinesen umringt zu sein (nämlich wirklich umringt auf 20cm abstand) und die hälfte der fragen von ihrer seite aus einfach nicht zuverstehen&#8230;eine installation heisst noise and voice. und ihre lieblingsfrage dazu: wie erkennt man in der installation genau den unterschied zwischen noise und voice? (ist das wichtig?)</p>
<p>dass die studenten jetzt alle 3 wochen gratis sich die beine in den bauch stehen, ist ja noch nicht so ungewöhnlich. dass allerdings der productionassistant von chinesischer seite her, auch ein volunteer ist, der 3 monate um sonst projektorganisation der gröberen sorte macht, schon&#8230; <img id="image123" alt="miss_archer" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/miss_archer.jpg" /> hier miss archer, wie sie noch genug schlaf bekommen hatte. ich hatte es mir mit ihr leider nach ein paar tagen und taiwan-freundlich-china-feindlichen und contra-usa aussagen vertan und unsere konversationen beschränkten sich von dann an auf rein arbeitstechnischer natur.</p>
<p>hier noch ein paar impressionen von der eröffnung. oben war eh schon genug text&#8230;<img id="image124" alt="stm_eroffnungsrede" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_eroeffnungsrede.jpg" /> hier alle leader beisammen</p>
<p><img id="image125" alt="stm_rosamaedl" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_rosamaedl.jpg" /> keine ahnung, was ihre aufgabe war, aber schön, dass sie auch dabei war <img src='http://woei.refect.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img id="image126" alt="stm_phantasm" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_phantasm.jpg" /> phantasm - schön</p>
<p><img id="image127" alt="stm_garden_kid" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_garden_kid.jpg" />  kid having some fun</p>
<p><img id="image128" alt="stm_semisei" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_seimi.jpg" />  se mi sei vicino - some other kid having fun</p>
<p><img id="image129" alt="stm_willo" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_willo.jpg" /> will.0.w1.sp - same kid<br />
<img id="image130" alt="stm_feuerwerk" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_feuerwerk.jpg" /> feuerwerk und nebelmaschine war angekündigt. vom endergebnis warn wir etwas enttäuscht&#8230;</p>
<p><img id="image131" alt="stm_sektsponsor" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_sektsponsor.jpg" />  sekt werbungs mädl bei einer medien-ausstellungs-eröffnung??</p>
<p><img id="image132" alt="stm_sourcecode" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_sourcecode.jpg" />  futurelabs sourcecode</p>
<p><img id="image133" alt="stm_essen" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_essen.jpg" />  zu essen gabs auch, hab ich leider verpasst.</p>
<p><img id="image134" alt="stm_garden2" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_garden2.jpg" /> zu guter letzt, nochmal, weils so schön is
</p>
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		<title>homework - museum</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 19:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woei</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[ circa so, nur bei tag, war von weitem mein erster blick aufs museum. ganz nett, dachte ich mir. als es dann doch noch ein stückchen zum gehen war, kamen schon die ersten zweifel auf, ob das gebäude wirklich nur &#8216;nett&#8217; ist. aus der nähe dann: shit, dass kriegt man nicht einmal mit dem weitwinkel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="stm_nightview" id="image102" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_nightview.jpg" /> circa so, nur bei tag, war von weitem mein erster blick aufs museum. ganz nett, dachte ich mir. als es dann doch noch ein stückchen zum gehen war, kamen schon die ersten zweifel auf, ob das gebäude wirklich nur &#8216;nett&#8217; ist. aus der nähe dann: shit, dass kriegt man nicht einmal mit dem weitwinkel ganz drauf.</p>
<p><img alt="stm_morgenarrival" id="image103" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_morgenarrival.jpg" /> größenwahn, wäre zum beispiel ein passender ausdruck dafür. man beachte die relation meine ars freunde - glaskugel. und weiters bedenke man, die glaskugel steht in der mitte und das ding ist aber ewig lang&#8230; dagegen sieht das lentos aus wie eine hundehütte.</p>
<p>unsere ausstellung da drin hat ca 3000m² - die fläche vom ars electronica center. und obwohl wir den ganzen tag dort drin verbringen - erstes foto geschossen am heimweg um 1 uhr nachts, zweites morgens um ungefähr 10 bei dienstantritt - haben wir noch nicht ansatzweise ein 10tel gesehen. erst gestern haben wir gleich neben uns eine riesige unbenutzte ausstellung entdeckt. ein nachgebautes höhlensystem, dass den besuchern das erdinnere erklärt. versehentlich eine falsche tür aufgemacht, und plötzlich steht man da und schaut erst mal nur&#8230;</p>
<p>beim suchen nach mehr aussenansichtsfotos ist dann auch aufgefallen, dass wir tagsüber nie das gebäude verlassen. schade, eigentlich.</p>
<p>besonders attraktiv ist natürlich die glaskugel in der mitte. jeder von uns hat die natürlich schon xfach fotografiert, wunderschön, mit den ganzen spiegelungen und verstrebungen, wenn man auf architektonisch angehauchte fotos steht. was man bei dabei vielleicht vergisst: irgendwer putzt das ja auch! <img alt="stm_kugel_fast" id="image104" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_kugel_fast.jpg" /> und die armen leute an den seilen nochmal in groß: <img alt="stm_kugelputzer" id="image105" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_kugelputzer.jpg" /> keine ahnung, wie lange die beschäftigt haben. aber wahrscheinlich kommen sie sowieso in ein paar tagen wieder, nachdem wir so viel dreck gemacht haben, mit dem ganzen herumbauen.</p>
<p>überhaupt bedarf es ziemlich vieler leute, um das museum am laufen zu halten. aber macht ja nix, arbeitskraft kostet ja nix. ein local von unserer mannschaft hat mal geschätzt, dass der durchschnittslohn wahrscheinlich bei 1000 rmb im monat liegt (entspricht 100euro). kein wunder also, dass jede nacht der komplette fußboden gebohnert wird. jede toilette eigens jemanden zugeteil hat, der den ganzen tag lang dort drin ist und alles sauber hält. von security und sonstigen herumstehern ganz zu schweigen, aber alle natürlich in der passenden uniform. allein unser stockwerk hat schon zwei dieser eisstände. <img alt="stm_eisfrau" id="image106" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_eisfrau.jpg" /> eine weiter kuriosität in sachen arbeitsplatzbeschaffung war der fugenherrichter. dieser unauffällige mann in rot war einmal den ganzen tag lang damit beschäftigt, in den gängen, die nur für bedienstete zugänglich sind, die kaputten fugen der gefliesten fußleiste wieder zu kitten. ein paar tage später trafen wir ihn beim abschleifen der spuren von den wänden da hinten.</p>
<p>etwas anstrengend, vor allem in verbindung mit dem relativ befremdlichen workflow der chinesen, ist die resultierenden fußmarschstrecken. für die ca. 50 projektoren, die inzwischen auf 3 hallen verteilt herumstehen, gibt es eine fernbedienung&#8230; und es gibt immer einen - meistens der ranghöchste in dem arbeitsgebiet (aber dazu noch später) - der die mit sich herumschleppt. da ist also nix mit, ich werf mal kurz den beamer an zum testen der applikation. nein, man sucht mal in den anderen räumen, wo der besagte den umgehen könnte. wenn man pech hat, ist er in der zwischenzeit einen anderen weg woanders hin gegangen, dass man schon mal 15 minuten unterwegs ist - nur um dann etwas einschalten zu können.</p>
<p>auch gut in der kategorie: nachts haben die klowächter natürlich frei. deshalb sind alle toiletten, bis auf eine zugesperrt. und da latscht man auch mal ein stück.</p>
<p>aber ich darf mich echt nicht beschweren. gestern sind ein paar lasterweise bodenmaterial angeliefert worden. und es gibt nicht wirklich eine möglichkeit, motorisiert halbwegs in die nähe unserer hallen zu kommen. deshalb sind ganz viele schwarzhaarige männer den halben tag herumgewuselt, um aberhundert dieser weissen säcke einen stock rauf, und einen ganz langen gang entlang, zu holen. es gibt schon wagerln und schubkarren. aber bei der menge, machen die das kraut auch nicht fett. hier ein wirklich kleiner teil der last: <img alt="stm_saecke" id="image107" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_saecke.jpg" /> und das beste daran. heute mussten sie alles wieder einfüllen und raustragen und neues hereintragen. aber dazu vielleicht beim nächsten eintrag.</p>
<p><img alt="stm_stofftiere" id="image108" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/stm_stofftiere.jpg" /> (also ich hab noch nie wen gesehen, der sich eins gekauft hätt. der kerl schaut also nicht ohne grund so gelangweilt&#8230;)
</p>
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		<title>pudong, science &#038; technology museum - mein block</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 18:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woei</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[pudong ist anders. trifft meiner meinung nach circa so gut zu wie für wien. es ist groß, irgendwie anders als gewohnt, aber trotzdem nicht so der hammer, zumindest der teil, wo wir untergebracht sind und arbeiten. man hat ja eigentlich alles was man so braucht: supermarkt ums eck, pizzahut (der gleich am ersten abend herhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>pudong ist anders. trifft meiner meinung nach circa so gut zu wie für wien. es ist groß, irgendwie anders als gewohnt, aber trotzdem nicht so der hammer, zumindest der teil, wo wir untergebracht sind und arbeiten. man hat ja eigentlich alles was man so braucht: supermarkt ums eck, pizzahut (der gleich am ersten abend herhalten musste), was zum wohnen, ubahn, kultur (in form des museums), einen einkaufsbezirk (unterirdisch) und ein bayrisches lokal. was will man mehr? <img alt="hofbraeuhaus_shanghai" id="image94" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/hofbraeuhaus.jpg" /></p>
<p>doch, hej, der reihe nach.</p>
<p>pudong ist riesig, so groß, wie alle anderen bezirke von shanghai zusammen. der flughafen gehört noch dazu, und von dort bis zum hotel sind wir eine stunde unterwegs gewesen. bis vor kurzem (ca. 1990 glaub ich) gab es hier so gut wie gar nichts. die zeit der unterbenutzung vorher haben sie inzwischen gut kompensiert mit hochhäuser hinstellen. und sie können gar nich genung von kriegen. hier der tägliche blick beim aus dem taxi steigen vor dem museum: <img alt="pudong_scrapers" id="image95" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/pudong_scrapers.jpg" /></p>
<p>wir wohnen eigentlich gar nicht weit weg. fußmarsch eine viertel stunde oder so. trotzdem wird immer schön taxi gefahren für 11 rmb (nein, nicht r n b!!), was ca ein euro und 10 cent sind. es ist einfach nicht besonders spannend, neben einer 6spurigen straße zu latschen, auch wenn die luft durch die ganzen mopeds und fahrräder, die mit elektromotor bestückt sind, halbwegs erträglich ist. aber es gibt an der strecke eigentlich nix sehenswertes. ein überdimensionierter, von außen nicht besonders einladender park, keine geschäfte, keine menschen, aber hochhäuser.</p>
<p>hier wär doch eine gute stelle, um mal kurz unsere bleibe zu beschreiben, oder? ich hatte ja überhaupt keine ahnung (ob ich abgeholt werde, wo ich wohne, was ich zu arbeiten habe, etc.) aber die anderen zwei netten jungs sind von projektmutter manu vorwarnt worden, dass es ziemlich low basic ist. hatt mir also nicht viel erwartet. schön für mich.</p>
<p>das größte manko: es gibt keinen kleiderschrank. eigentlich schon komisch für ein hotelzimmer. zweiter punkt, den man als unterdurchschnittlich bezeichnen könnte: das bad ist eine nasszelle a la fertigbaustudentenheim. <img alt="pudong_bad" id="image96" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/pudong_bad.jpg" /> witziges detail am rande. dusche und waschbecken werden mit den gleichen zwei drehknöpfen bedient. man muss umschalten. is mir aber egal, weil ich brauch eh nie beides gleichzeitig (wie denn auch??).</p>
<p>sonst: der wohnraum ist fast so groß wie mein wohnzimmer. ein 180cm breites bett und ein 120cm für mich allein. schreibtisch mit monitor/kabeltv drauf. gratis internet. eine nette ecke mit tisch, wasserkocher, tee und zwei stühlen. jeden tag kriegt man alles neu, von bade und handtüchern, hausschlapfen, wasserfläschchen bis zur zahnbürste.</p>
<p>also ich brauch nicht mehr <img alt="pudong_zimmer" id="image97" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/pudong_zimmer.jpg" /></p>
<p>das frühstück könnte auch schlimmer sein <img alt="pudong_speisesaal" id="image98" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/pudong_speisesaal.jpg" /> hier gibts das: <img alt="pudong_buffet" id="image99" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/pudong_buffet.jpg" /> auf der linken länge gibt es chinesisches zeug (isst man eigentlich nicht unbedingt alles zum früstück - z.B. gebratene nudeln, 1000jährige eier&#8230;) auf der rechten fast alles was als continental angesehen wird. hinten getränke und süßes, wobei der kaffee hier geschmacklich auch als bonbon verkauft werden könnte. bemerkenswert auch der kiwisaft, den es jeden tag gibt. irgendjemand hat mal kiwisaft mit warmer milch verdünnt getrunken - niemand von uns.</p>
<p>was hab ich sonst noch so von pudong gesehen, außer alles, was irgendwie mit der arbeit zutun hat&#8230; vielleicht erwähnenswert: <img alt="pudong_lightpark" id="image100" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/pudong_lightpark.jpg" /> auf einem nächtlichen heimweg entdeckt. gleich hinter dem science museum am fluss eine neon lichter show park. keine ahnung, wie man das beschreiben soll. generell wird in shanghai ja an allen hochhäusern das licht abgedreht, wenn es gegen mitternacht geht. aber einen fluss, den man (zumindest von unserer seite aus kaum sieht) und ein nichtbevölkerter park werden mit animierten, ja fast choreographierten, lichteffekten versehen. wozu haben wir uns gefragt, ab 10 uhr abends ist dort überall so viel los wie dienstags zu mitternacht auf der landstraße in linz. ein paar taxis und ein paar verirrte sieht man mit glück, keine ahnung, wo sich die 16 millionen einwohner von shanghai herumtreiben&#8230;
</p>
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		<title>shanghai - fast dort</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2007 14:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>woei</dc:creator>
		
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das diesmal schon verhandene individual entertainment system war ein hund! trotz wiederholter mästung war der flug dank alter überlängen filme um wie nix, und geschlafen hab ich nicht. obwohl ich vergleichsweise komfortabel zwei plätze zur verfügung hatte.
 angekommen gabs keine auch wenig zeit zum entspannen. das war übrigens der erste originalchinese am festland den ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image83" alt="airways_entertainment" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/airways_entertainment.jpg" /></p>
<p>das diesmal schon verhandene individual entertainment system war ein hund! trotz wiederholter mästung war der flug dank alter überlängen filme um wie nix, und geschlafen hab ich nicht. obwohl ich vergleichsweise komfortabel zwei plätze zur verfügung hatte.</p>
<p><img id="image84" alt="sh_airport_guy" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/sh_airport_guy.jpg" /> angekommen gabs keine auch wenig zeit zum entspannen. das war übrigens der erste originalchinese am festland den ich erblickte. <img id="image85" alt="sh_airport_people" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/sh_airport_people.jpg" /> das war noch gar nichts, gegen die menschenmassen, die beim securitycheck, pass- und visakontrolle - die übrigens ohne probleme verlief - anstanden, nochmal mehr gabs dann beim ausgang zu sehn. kaum durch den zoll durch, steht man vor einer undurchdringbaren mauer an kleinen asiaten mit schildern in der hand. der ausweg für alle ankömmlinge ist mit absperrungen s-förmig durch die wartenden gelegt. dort wurden wir von unsrem stressigen chauffeur hindurchgelotst, raus, über straßen, untergeschosse, stiegen, bis wir das gesamte gepäck schleppend (keine wagerln möglich, keine lifte vorhanden) endlich beim kleinbus ankamen.</p>
<p>wir waren aber alle froh, dass wir überhaupt abgeholt worden sind. hatten uns schon die schlimmsten szenarien ausgemalt, wie man sich denn dort bis zum hotel, von dem wir weder name noch adresse wussten, durchschlagen können.</p>
<p>das sind übrigens meine anreisepartner. die vorderen zwei (rechts flo, gelbe mitte michael) sind mit mir im ausstellungsprojekt; kathi, pascal und rainer ein teil der stereo qung chu opern visualisierung truppe.<img id="image86" alt="anreisetruppe" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/anreisetruppe.jpg" /> <img id="image87" alt="ersteautometer" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/ersteautometer.jpg" /> von dieser seite hat sich shanghai die ersten paar (kilo)meter präsentiert.</p>
<p>es war schon ganz hilfreich, dass ich zumindest ein bisschen chinesisch verstanden habe, für so ganz basic verständigung mit dem fahrer. wo er dann allerdings im auto am handy lautstark im landesdialekt losgelegt hat, hab ich nix mehr verstanden. war vielleicht auch besser so&#8230;hat recht böse geklungen.</p>
<p>machmal zahlt sich ordnung doch aus: <img id="image88" alt="melonenauto" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/melonenauto.jpg" /></p>
<p><img id="image89" alt="mr_santana" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/mr_santana.jpg" /> dieser herr ist übrigens hier ein oft gesehener gefährte. santana, vw santana. die männer mit den david hasselhoff brille, zigarrette im mundwinkelhängend gibts anscheinend inkludiert.</p>
<p><img id="image92" alt="first_scraper" src="http://woei.refect.net/wp-content/uploads/first_scraper.jpg" /> gerade mal in die hochzivilisierte zone angekommen - hoch im sinne von weit oben wohnend - waren die ausstellungshälfte auch schon im heimatviertel für die nächsten 2 wochen.</p>
<p><strong>Pudong<br />
</strong>das seelenlose technologie und finanzviertel am rande der stadt. wo wir uns seit der ankunft fast nicht wegbewegt haben. wolkenkratzer gibts hier anscheinend im angebot. selten steht ein architektonisches kinderwerk allein herum, meistens gibts gleich 5 gleiche dinger in nächster nähe.</p>
<p>der chauffeur war so nett uns nach einer kleinen extrarunde um den block und überqueren einiger doppelquerstreifen vors hotel zu bringen, und spätestens jetzt warn wir so richtig angekommen&#8230;
</p>
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