19.04.2010

als schreibfaules zwischenupdate mal wieder ein paar neue bilder aus shanghai, im gehen aus dem handgelenk nun | hier | gelandet.

11.04.2010

für alle lesefaulen und virtuell mit mir shanghai miteifernden ein |set auf flickr| von einem nächtlichen spaziergang um den block. (more…)

07.04.2010

zeit zum einleben haben wir uns am anfang, außer nachts ab frühestens 23 uhr, so gut wie gar nicht gegeben.
grund dafür war zum einen die bauverzögerung, zum anderen ein sehr später änderungswunsch von kundenseite kurz vor der ursprünglich geplanten abreise. aus dem grund war unser deutscher fernarbeiter sebastian den halben märz alleine auf der baustelle, da er seinen shanghaiaufenthalt nicht nach hinten verschieben konnte und wir mussten nach unserer verspäteten ankunft - eigentlich nur die ca 2 wochen verspätete von katl - einiges an zeit wettmachen, damit sebastian sein tracking so final wie möglich auf die bedürfnisse unserer applikation und herausforderungen des gebäudes einstellen konnte.
the vvvv team

des nächtens, am heimweg

damit ich nicht mit namen rumwerfe, die keiner kennt, eine kurze einführung zu den obigen drei rucksackträgern.
ganz links herr wand (martin oder zepi), der sich hauptsächlich mit den bespielungen der wände beschäftigt hat. durch diesen geographischen schwerpunkt mit den wänden kommt zepi auch dazu die lasergetrackten schneeballwurfdaten und die sensordaten der sogenannten i-wall in eine nachvollziehbare interaktionsebene einzubauen.

zepi undistorting

zepi beim entzerren der wand, sebastian checkt seinen tracking blob

mittig zu sehen der bereits erwähnte sebastian mit dem gewissen shanghai-erfahrungs-vorsprung. intern ist er für das kameratracking (am boden) zuständig, die meisten chinesen werden ihn wohl einfach als den schrägen ausländer (rosarote sonnenbrille und verschiedenfärbige schuhe) mit dem komischen skateboard (weiches longboard) in erinnerung haben. pseudo marker / fake visitors

sebastians testpersonen

ganz rechts unsre frauenquote katl und bisweilen das einzige weibliche wesen, das durch die baustelle wuselt. ihre zuständigkeiten sind hauptsächlich decken- und bodenprojektionen, und war damit auch am meisten betroffen von der kurzen überschneidungszeit mit sebastian, da ihr interaktionslayer durch die daten von sebastians tracking gesteuert werden.

biohazard control roomzeitweise nötig, ohne übertreibung

wenn ich hier von einer baustelle schreibe, dann nicht (nur) als metaphorischen ausdruck für eine noch nicht fertiggestellte ausstellung. obwohl wir schon später als ursprünglich geplant mit der installation unserer applikation angefangen haben, bewegen wir uns hier noch zwischen, elektrikern, malern, fließenlegern, schweissern, etc… und durch lack- und staubwolken. als kleines highlight hat uns sogar mal das chinesische heer sich am expo gelände aufgestellt. wie sichs gehört in reih und glied mit fahne und gleichschrittlaufen, ein paar ranghohen kommandaten in abgedunkelten SUVs. die auflösung zu diesem halbstündigen spektakel, das alle arbeitenden im umkreis von ein paar pavillions angelockt hat, war erstaunlicherweise müllaufsammeln!
good job boysrandom glimpsehands on work

um sich nicht mit den unzähligen anderen subunternehmern das revier zu teilen und sich dabei ständig auf die zehen zu treten, haben sich unsere arbeitszeiten oft recht in die nacht hinein verschoben, wo außer uns kein mensch, aber auch keine sonne und damit keine wärme und damit nur die ultrakühlung für den kunstschnee unsre gesellschaft war. aus dem grund sind die mehrzahl meiner fotos vom stand der dinge hier verklärte baustellenromantik ästhetik und ein paar leere (morgen)dämmerungslicht bilder.

industrial aesteticsmorning lonelyness @ expoendless way home

03.04.2010

und wiedermal hat es mich nach fernost verschlagen - liegt wohl in meinen genen, ha ha. zum x-ten mal in asien, zum dritten mal in china (denn ich zähle taiwan natürlich nicht zur volksrepublik china, im gegensatz zu manch ansässigen hier), doch erst zum zweiten mal auf festland china und schon wieder dienstreisend in shanghai. für alle, die noch nicht auf dem letztstand meines lebenslaufs sind, diesmal bin ich nicht über mehr über das futurelab der ars electronica auf einer ausstellungsbaustelle in pudong|shanghai sondern als freies arbeitstier unter peyote im auftrag des expo shanghai austria office im noch nicht ganz fertiggestellten österreich-pavillion am expogelände, ebenfalls in pudong. (more…)

24.05.2008

hawker

markets

when you talk about asia, you gotta talk about the food… nicht nur, weil alle möglichen gerüchte kursieren, was denn in asien/china alles gegessen wird, sondern auch aus reiner neugier und notwendigkeit haben wir die märkte abseits der riesigen nobel shopping malls von hongkong besucht. (more…)